Sportausschuss vom13.06.2019

Da der normale Tagungsort , das Haus Löwenstein, nicht barrierefrei ist, tagten wir in der Mozartstraße, was nicht jedes Ausschussmitglied rechtzeitig mitbekam.

Als erstes wurde Frau Göbbels neu verpflichtet und im Kreis des Ausschusses aufgenommen.

Nach den üblichen Punkten gelangten wir zum Ö3, zu den Skatern.

Herr Kleinschmidt hielt als Vorsitzender des Vereins einen PowerPoint-Vortrag. In den 19 Folien stellte er den Vorstand, die Aktivitäten und die Visionen der sehr engagierten Skater vor. Fast der gesamte Vorstand war erschienen und stellte sich ebenfalls kurz vor. Der Verein hat zur Zeit 85 Mitglieder, davon 7 weibliche.

Alle Fraktionen sprachen sich sehr positiv über die Aktivitäten des Vereins aus und unterstützten die geplante Erweiterung bzw. Neugestaltung des Vereinsgrundstücks.

 

Im Ö4 wurde über die sehr erfolgreiche Inklusionsarbeit des StadtSportbundes berichtet. Auch hier fraktionsübergreifende Zustimmung.

 

Nun zum Schwerpunkt meines Artikels , der eigentliche Auslöser eines genauen Sportausschussberichtes. Der Ö5 Sachstandsbericht – Sanierung und Erweiterung der Umkleide- und Duschräume sowie Neubau eines Jugend- und Schulungsraumes auf dem Josef-Glöckner-Stadion Aachen-Hörn.

Die Vorlage  wurde erst bei der Sitzung ausgeteilt und in dieser stand, dass die Entwurfsunterlagen der Verwaltung erst seit kurzem vorliegen und diese noch nicht geprüft werden konnten. „Es wird mündlich berichtet“.

Ein Herr der Verwaltung trug dann kurz vor. Hervorzuheben  ist, dass in der Vorlage überhaupt keine Zahlen , kein Wort über die Kosten standen! Nur ein paar ziemlich unleserliche Grundrisse.

Nach dem Vortrag ging es dann hoch her im Ausschuss, so etwas habe ich bisher in keiner Sitzung erlebt! Frau Eschweiler fühlte sich veralbert! „Die Vorlage ist nichts!“.

Herr Deloi konnte sich wie seine Vorrednerin kaum zurück halten, er sprach von „Halbgaren Mist!“ und von einem „Armutszeugnis“. Ich stellte fest, dass alle Ausschussmitglieder über diese Vorgehensweise der Verwaltung entsetzt waren!

Anscheinend hat es Abstimmungsschwierigkeiten und ein Veto eines anderen Fachbereiches gegeben. Frau Schwier gab zu, dass diese Vorlage „schlecht“ sei und sprach von Problemen, sprach aber niemanden persönlich an. Durch die Bank wurde eine Sondersitzung zu diesem Vorgang noch vor der Sommerpause in Erwägung gezogen.

Es war wirklich schön zu sehen, dass sich sonst sehr ruhige Politiker einmal so aufregen konnten.

 

Die restlichen Tagungsordnungspunkte waren dann wieder Standart, Zuschüsse und Sportförderungsanträge wurden einstimmig beschlossen.  Zum Abschluss berichtet noch kurz der Stadtsportbund.

 

Das beendete eine diskussionsfreudige, feurige und spannende Sitzung.

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